{"id":59,"date":"2011-11-20T16:21:02","date_gmt":"2011-11-20T16:21:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hsv-spittal.at\/?page_id=59"},"modified":"2022-08-18T12:57:10","modified_gmt":"2022-08-18T12:57:10","slug":"schibergsteigen","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.hsv-spittal.at\/?page_id=59","title":{"rendered":"Schibergsteigen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"skibergsteigen\" src=\"http:\/\/www.hsv-spittal.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/skibergsteigen.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.hsv-spittal.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/skibergsteigen.png 300w, http:\/\/www.hsv-spittal.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/skibergsteigen-100x75.png 100w, http:\/\/www.hsv-spittal.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/skibergsteigen-150x112.png 150w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Vzlt GASSMAYER Markus<\/p>\n<p>Die Geschichte der Skitourenrennen bzw. des Wettkampfskibergsteigens geht zur\u00fcck auf urspr\u00fcnglich durch das Milit\u00e4r ausgetragene Wettk\u00e4mpfe. Sogenannte \u201eMilit\u00e4rpatrouillen\u201c dienten dem Kr\u00e4ftemessen und zur k\u00f6rperlichen Ert\u00fcchtigung der teilnehmenden Teams.<\/p>\n<p>Seit den 1920er-Jahren wurden auch zivile Rennen ausgetragen, in \u00d6sterreich z.B. das &#8222;Mairennen&#8220; in Gosau oder der &#8222;Geierlauf&#8220; in der Wattener Lizum oder das \u201eWildsaurennen\u201c in St. Sigmund im Sellrain. Milit\u00e4rpatrouillenlauf, bei dem Skibergsteigen mit Wertungsschie\u00dfeinlagen kombiniert wurde, war bei den Olympische Winterspiele 1924 olympische Disziplin.<br \/>\nDie Mannschaften bei diesen Milit\u00e4rpatrouillenl\u00e4ufen bestanden jeweils aus vier Teilnehmern, die zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele aktive Soldaten waren. Allerdings stie\u00df diese Disziplin bei den Zuschauern nicht auf das erwartete Interesse, sodass die Disziplin Milit\u00e4rpatouille 1926 vom Internationales Olympisches Komitee (IOC) zum Vorf\u00fchrbewerb erkl\u00e4rt wurde.<br \/>\nAls solcher wurde der Milit\u00e4rpatrouillenlauf drei weitere Male im Rahmen der Olympischen Winterspiele in den Jahren 1928, 1936 und 1948 durchgef\u00fchrt. Die olympischen Milit\u00e4rpatrouillenl\u00e4ufe gelten als Vorl\u00e4ufer der olympischen Disziplin Biathlon.<\/p>\n<p>Bei den Gebrigstruppen wird auch heute noch der Patroulienlauf bei den Wintermeisterschaften als K\u00f6nigsdisziplin durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Union Internationale des Associations d\u2019Alpinisme (UIAA) plant die Aufnahme der Sportart Skibergsteigen bei den Olympische Winterspiele 2018.<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg organisierten die L\u00e4nder, in denen Skirennen im Hochgebirge \u00fcberlebt hatten, ihren Traditionen entsprechende Wettk\u00e4mpfe.<br \/>\nIn den 1980er-Jahren wurden in den Alpenl\u00e4ndern einige neue Wettkampfrennen ins Leben gerufen.<br \/>\nZu Beginn der 1990er Jahre gr\u00fcndeten Skibergsteiger aus Frankreich, Italien, Spanien, Andorra, der Slowakei und der Schweiz das Comit\u00e9 International du Ski-Alpinisme de Comp\u00e9tition (CISAC), 1992 wurde der erste Europacup ausgetragen und auch die erste Europameisterschaft im Skibergsteigen. Die Wettkampf-Variante des Tourenskilaufens ist heute international zusammengefasst im International Council for Ski Mountaineering Competitions (ISCM) unter dem Dach der UIAA in der Schweiz.<br \/>\nDem Verband geh\u00f6ren derzeit 34 Nationen an. Zu den bedeutendsten Wettk\u00e4mpfen in den Alpen z\u00e4hlen die Patrouille des Glaciers und die Troph\u00e9e du Muveran in der Schweiz, die Trofeo Mezzalama in Italien und die Pierra Menta in Frankreich.<br \/>\nWeltweit gibt es derzeit etwa 500 Wettk\u00e4mpfe. Seit 2002 gibt es im Zweijahresrhytmus offizielle Weltmeisterschaft im Skibergsteigen, seit 2004 einen Worldcup. Die Weltmeisterschaft wurde erstmals in den franz\u00f6sischen Alpen ausgetragen. Weitere Austragungsorte waren 2004 Spanien, 2006 Italien und 2008 die Schweiz.<br \/>\nDie Aufstiege erfolgen bei den Wettk\u00e4mpfen mit aufgeklebten Skifellen, die das Abrutschen verhindern. Diese m\u00fcssen f\u00fcr die Abfahrten &#8211; meist durch Tiefschnee &#8211; abgerissen und f\u00fcr einen weiteren Aufstieg vom Sportler wieder aufgeklebt werden. Die Streckenprofile k\u00f6nnen auch Aufstiegspartien enthalten, die nur zu Fu\u00df oder durch Klettern bezwungen werden k\u00f6nnen. An diesen Passagen tr\u00e4gt der Sportler seine Skier im Gep\u00e4ck mit sich. Angeboten werden bei den Wettk\u00e4mpfen in der Regel die Disziplinen Einzellauf, Teamlauf, Staffellauf und Vertical Race, in den letzten Jahren auch oft ein Rennen \u00fcber die sogenannte lange Distanz.<\/p>\n<p>1999 entstand die Schweizer Nationalmannschaft Skitourenrennen. Seit 2001 betreibt der Deutsche Alpenverein (DAV) das Skibergsteigen auch als Leistungssport, tr\u00e4gt den Deutscher Skitourencup aus und stellt die Deutsche Nationalmannschaft Skibergsteigen auf. Obwohl \u00d6sterreich \u00fcber eine ausreichende Anzahl von Spitzenskibergsteigern verf\u00fcgt, war es bis 2007 das einzige Alpenland, das keine Nationalmannschaft in dieser Sportart stellte. Mit der Gr\u00fcndung und der Aufnahme in die ISMC des \u00f6sterreichischen Skibergsteigerverbandes ASKIMO im Oktober 2007 k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig auch \u00f6sterreichische Athleten im Rahmen des \u00d6sterreichischer Nationalkader im Wettkampf-Skibergsteigen an den internationalen Wettk\u00e4mpfen teilnehmen.<\/p>\n<p>2008 fand in \u00d6sterreich die erste nationale Meisterschaft statt.<\/p>\n<p>Neben den bei der Weltmeisterschaft mittlerweile \u00fcblichen Disziplinen Einzel, Team und Staffel wurde 2008 erstmals auch ein Langdistanzrennen ausgetragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vzlt GASSMAYER Markus Die Geschichte der Skitourenrennen bzw. des Wettkampfskibergsteigens geht zur\u00fcck auf urspr\u00fcnglich durch das Milit\u00e4r ausgetragene Wettk\u00e4mpfe. 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